Der Wassersprudler

Veröffentlicht am: 26. Juli 2013 |

Eigentlich ist dieses Gerät aus Faulheit und Geiz schon vor langer Zeit in meinen Besitz gelangt. Für etwas bezahlen, das in der gleichen Qualität zu Hause aus dem Hahn läuft, war nicht so meins. Und Wasserkästen kann man auch nur so unglaublich schlecht auf dem Fahrrad transportieren – und ohne Gepäckträger schon gar nicht 😉
Mich ganz vom Sprudelwasser zu trennen, habe bisher nicht geschafft. Ich kann auf jeden Saft und jeden Softdrink verzichten, aber ohne Sprudelwasser möchte ich (noch nicht) sein. Während dieses Produkt vor einigen Jahren richtig im Trend lag, hat sehe ich es nun immer seltener. Und immer wenn ich umziehe, ist es eine elende Arbeit herauszufinden, wo ich in der Nähe die Kohlensäurekartuschen bekomme.

Nun betrachte ich den Sprudler aber aus einer ganz anderen Perspektive. Denn alle Flaschen Wasser die ich nicht kaufe, müssen nicht befüllt werden, nicht transportiert und gelagert werden und auch nicht recycelt werden. Da liegt der Vorteil für den bekannten Fußabdruck wohl auf der Hand 😉

Aber natürlich, auch hier habe ich ein Gerät, Flaschen, die ab und an gewechselt werden müssen ( Warum müssen die auch immer aus so einem schäbigen, nicht gerade dauerhaften Plastik sein?!) und die Kartuschen, die aber immerhin als Pfandflaschen erhältlich sind.

Sprudler

Wassersprudler

Hier noch ein kleiner Tipp um das Sprudelwasser ab und zu mal aufzupeppen:

Zitronenscheiben und Minze ins Wasser geben – das erfrischt wunderbar, bei minimalem Aufwand.
Dann noch etwas Eis dazu und es braucht schon fast kein Sprudel mehr zu sein …

6 Comments to Der Wassersprudler

  1. Matthias schreibt:

    Wassersprudler gewinnen in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Mir ist vorallem der Umweltfaktor wichtig. Durch die Aufbereitung des heimischen Leitungswasser lassen sich enorme Mengen CO2 einsparen, alleine dadruch, dass der Transport und das Beschaffen von Mineralwasser wegfällt. Dazu kommt noch, dass enorme Mengen Energie aufgewendet werden müssen für die Mineralwassergewinnung und zählt man noch die Unternehmensaktivitäten hinzu, die für zum Beispiel Verpackung oder Marketing aufgewendet werden, wächst der Berg nochmals an. In diesem Sinne, werde grün, werde Wassersprudler

  2. Daniel schreibt:

    Ich habe die Glasflaschen-Variante. Allerdings sind auch diese Flaschen in der Vergangenheit immer wieder am Verschluss kaputt gegangen und mussten ausgetauscht werden. Jetzt nach einer ganzen Weile habe ich mich mal beschwert, da sie wirklich immer wieder beim Zuschrauben am Verschluss gesplittert waren. Habe 4 neue Flaschen bekommen und laut Aussage vom Service wurden die Flaschen überarbeitet – soll nun wohl besser werden. Ich bin gespannt.

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  5. Annette schreibt:

    Halli Hallooo

    Ich habe mir auch jüngst einen Wassersprudler zugelegt (den SodaStream Source, der auf dem deutschen Markt eher noch unbekannt ist). Jetzt stehe ich allerdings vor der Frage, ob sich die Verwendung eines Wasserfilters lohnt. Laut http://www.wassersprudler-tester.de/ist-der-einsatz-von-einem-wasserfilter-sinnvoll/ lohnt es sich schon, aber ich habe auch einige Freunde die das nicht machen.

    Habt ihr da eine Meinung? 🙂 Viele Grüße Anne

    • Olga schreibt:

      Ich benutze seit vielen, vielen Jahren Wassersprudler. Selbst in Köln, das bekannt ist, für sein kalkhaltiges Wasser habe ich noch nie einen Wasserfilter verwendet und mir ist noch nie ein Gerät kaputt gegangen. Damit möchte ich auch gar nicht erst anfangen, da diese Filter soweit mir bekannt auch immer in Plastik eingefasst sind.

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