Putz-Prävention

Veröffentlicht am: 1. Oktober 2014 |

Was tun, gegen das lästige Putzen?

Wer putzt schon gerne? Ich genauso wenig wie ihr. Ein bisschen putzen kann ja durchaus eine meditative Wirkung haben und entspannen. Zu viel putzen wird dann aber doch eher lästig. Deshalb versuche ich die Putzerei soweit einzuschränken wie möglich. Nicht dadurch, dass ich mich an den Dreck gewöhne, sondern durch einen einfachen Trick – Prävention. Denn alles was nicht schmutzig wird, muss man auch nicht putzen. Besonders deutlich wird das in einem Kölner Badezimmer. Was machen Kölner Badezimmer besonders, im Vergleich zu anderen Badezimmern? Das Wasser hier ist so kalkhaltig, dass es manchmal eher aus dem Hahn bröckelt, als dass es fließt. Und dementsprechend schnell bilden sich hier Kalkablagerungen. Auf Armaturen hinterlassen sie unschöne Flecken und unbehandelt dann auch gerne dicke Kalk-Knubbel, die sich mit der Zeit in die Armatur rein fressen. Desto länger man wartet, bis man den Kalk entfernt, desto anstrengender wird die Arbeit. Richtiges Schrubben ist dann gefragt und gerne kommen dann noch scharfe Reinigungsmittel zum. Um sowohl die Reinigungsmittel, als auch die Arbeit einzusparen, habe ich mir eine morgendliche Routine angewöhnt:

Wenn ich aus der Dusche komme, schnappe ich mir einen Lappen, der extra zu diesem Zweck nahe der Dusche platziert ist und wische kurz alle Armaturen drüber. So kann Kalk gar nicht erst entstehen. Dadurch habe ich nicht nur ein dauerhaft sauberes Bild in meiner Dusche, sondern kann separate Reinigungsvorgänge auch auf ein Minimum reduzieren.

Ähnliches gilt fürs Klo. Wir neigen ja sehr gerne dazu, das Klo nicht zu putzen, wenn es stinkt, sondern in Plastik verpackte Duftsteine an Plastik Aufhängern in die Toilette zu hängen.

ZeroWasteLifestyle - Klosteine klein

Klosteine

Die geben bei jedem Spülgang kontinuierlich ein bisschen Gift mit ins Abwasser und überdecken mit ihren intensiven Geruchskreationen alles, was vielleicht lieber weggewischt werden sollte. Während man den Kalk an den Armaturen mit stetigem, kraftvollen Schrubben noch ganz gut abbekommt, sind hartnäckige Ablagerungen im Klo ein Ding der Unmöglichkeit. Dann lieber regelmäßig mal drüber gehen, damit es gar nicht erst soweit kommt.

Was im Badezimmer so gut funktioniert, lässt sich auf viele Lebensbereiche übertragen. Dinge die sauber gehalten werden, halten länger. Und was lange hält, muss nicht ständig neu gekauft werden – gut für die Umwelt und auch fürs Portmonee.

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