Trinkwasser

Veröffentlicht am: 27. November 2014 |

Trinkwasser, das höchste Gut. Wir können uns glücklich schätzen, dass es bei uns aus der Leitung läuft. Das aber aus etwas, was bei uns in gleicher Qualität aus dem Hahn fließt, trotzdem Geld zu machen ist, spiegelt die Absurditäten unserer Gesellschaft wunderbar wieder. Und noch besser, das gleiche Wasser fließt auch in die Toilette. Stellt euch doch mal vor, ihr würdet Wasserflaschen in die Wohnung schleppen, um sie dann ins Klo zu kippen. Klingt irgendwie absurd oder?!

Aber jetzt noch mal Klartext.
Im Handel sind zwei Arten von Wasser erhältlich. Solches in Mehrwegpfandflaschen und solches in Einwegpfandflaschen. Welches Wasser zu welcher Kategorie gehört erkennt man nicht nur an der Festigkeit des Flaschenmaterials, sondern auch an den verschiedenen Pfandsiegeln.
Wer unbedingt Wasser schleppen möchte, sollte auf die Mehrwegflasche zurückgreifen, da diese nicht nach jedem Gebrauch zerstört wird und somit Ressourcen schont.Wer nun aber anführt, dass ihm die Kästen viel zu schwer sind, der bleibt am besten direkt beim Leitungswasser. Das Leitungswasser in Deutschland wird sehr streng kontrolliert und damit oft sogar empfehlenswerter als die ein oder andere Flaschen-Wassermarke. Um aber auf den prickelnden Sprudel nicht zu verzichten, gibt es spezielle Sprudelgeräte, die immer für frisches Wasser sorgen. Sie werden mit Pfandkatuschen betrieben, die man zum Beispiel bei Real oder in manchen Apotheken umtauschen kann.

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Der Wassersprudler

Transportwege sparen, Flaschenherstellung und -aufbereitung sparen, Geld sparen und Arbeit sparen? – Leitungswasser trinken

Unterwegs

Wer in Ländern unterwegs ist, die weniger gesegnet sind mit ihrer Wasserversorgung als wir, ist aber auch nicht auf Einwegplastikflaschen verdammt. Da diese Art der Trinkwasserbeschaffung für die meisten Einheimischen gar nicht finanzierbar ist, muss man sich nur ein bisschen umschauen, wie sie das Problem lösen. Manche Länder nutzen Automaten zur Trinkwasserabfüllung, andere große Pfandkanister. Wer auf Nummer sicher gehen will, der bringt sich am besten einen kleinen Wasseraufbereiter selber mit. Dieser Stab tötet mittels UV Licht alle eventuellen Bakterien im Wasser ab und macht daraus feinstes Trinkwasser.

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Wassersterilisationsstift im Einsatz

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