Und jetzt die Karten auf den Tisch

Ich habe lange überlegt, ob ich mir Visitenkarten drucken lassen kann. Die landen schließlich auch irgendwann im Müll. Wäre das nicht irgendwie kontrovers?
Da die Welt aber eben nicht nur schwarz oder weiß ist, muss man auch das etwas differenzierter betrachten. Und so denke ich, dass die Karten weniger Schaden anrichten, als sie durch ihre Werbewirksamkeit an Nutzen einbringen. Deshalb habe ich mich nun kurz entschlossen: Die Karten müssen her. Aber natürlich lasse ich sie nicht irgendwo drucken, denn die Umweltbelastungen, die aus einer normalen Druckerei hervorgehen sind immens. Ich habe mich für eine Onlinedruckerei entschieden, die sich auf umweltbewusstes Drucken spezialisiert hat.

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Die Visitenkarten

Wenn ihr also mal ein paar Druckaufgaben habt und die Nachhaltigkeit nicht vergesst, solltet ihr auf folgende Kriterien achten:

– Das Papier sollte auf jeden Fall Recycling Papier sein.

– Die Druckfarben sollten mineralölfrei aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und vegan sein.

– Der Versand sollte CO2- neutrale erfolgen.

– im Druck sollte auf Alkoholzusatz verzichtet werden.

Manche Anbieter sammeln zudem noch gehörig Pluspunkte, indem sie ihr gesamte Firmenpolitik auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung eingestellt haben durch zum Beispiel:

– Auswahl der Zulieferunternehmen nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten.

– Einsatz von Technologien zur Strom- und Energiereduzierung im Betriebsgebäude.

– Einsatz von Erneuerbaren Energien.

– Kompensationen für unvermeidliche Restbelastungen.