Unverpackt einkaufen

Wichtiges Zubehör

für ein Leben ohne Müll gibt es im

Zero Waste Laden

 

Verpackungsfreie Supermärkte

Lebensmittel lose einzukaufen und in selbst mitgebrachte Gefäße abzufüllen ist wohl die Idealvorstellung eines Müllvermeiders. In Köln geht das bei Tante Olga
Sogenannte Unverpackt-Läden gibt es bereits in vielen Orten und es werden immer mehr:

Karte der Unverpacktläden

Einkauf in Dosen

Großgebinde

Lose einzukaufen ist für die meisten von uns noch Zukunftsmusik, deshalb müssen wir uns etwas anderes einfallen lassen. Eine Möglichkeit ist dabei Verpackungen einzusparen und in möglichst großen Gebinden einzukaufen. Dabei gibt es noch zusätzlich den Vorteil, dass Großpackungen meist nicht, wie im Supermarkt in Kunststoff, sondern in Papiersäcken. Natürlich ist so ein 25 Kg Sack nicht nur eine Investition, sondern auch ein Risiko für Lebensmittelschädlinge. Wir behelfen uns mit einer kleinen, privaten Einkaufsgemeinschaft und teilen uns Lebensmittel mit Freunden.

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Hier bekommt ihr ein paar Internetadressen, die Lebensmittel in Großgebinden vertreiben:

Stübener Kräutergarten – Dornbirn, Österreich

Bio Rittmeyer – Waldeck, Hessen
Verkauft auch kleinere Großpackungen in Papiersäcken

Getreidehof – Mogersdorf, Österreich

Biokaufladen
Fragt vor dem Bestellen erst nach der Verpackungsart

Naturkost.com – Karlsdorf-Neuthard, Baden-Württemberg

New Start Center
Gemischte Anbieter

 

 

Klein aber Plastikfrei

Manche Dinge bekommen wir weder im freien Handel ohne Kunststoff, noch sehen wir uns im Stande 25 Kg davon zu Hause zu lagern. Wir machen aber immer wieder Durchbrüche von entgegenkommenden Herstellern, die bereit sind ihre Ware auch Kunststofffrei zu verpacken. Wenn ihr hier auch bestellen möchtet, solltet ihr die Hersteller aber vorher anschreiben und darauf hinweisen, dass ihr genau das wünscht, wenn es nicht zu ihrem Standardsortiment gehört. Der Vorteil dabei: Je mehr von uns diese Möglichkeit wahrnehmen, desto mehr begreifen die Hersteller, dass Kunststoffverpackungen nicht mehr zeitgemäß sind.

 

Schmütz Naturkost, Trockenfrüchte und Nüsse
Auf Anfrage auch in Papier lieferbar

Bioinsel, Trockenfrüchte und Nüsse
Auf Kundenwunsch und eigenes Risiko in Papier lieferbar

Pikantum, Trockenfrüchte und Nüsse
Als Kommentar im Bestellvorgang darauf hinweisen, dass man keine Kunststoffverpackung wünscht

Dragonspice, zum Beispiel Lavendel
Auf Anfrage auch in Papier lieferbar

 

 

Wochenmärkte

Wochenmärkte sind, wie oben schon angesprochen, die müllärmste Möglichkeit des Einkaufens. Zudem unterstützt ihr regionale und saisonale Produkte und verringert damit Transportwege zur Beschaffung eurer Lebensmittel.

Gerade für Selbstabfüller haben sie aber noch einen zusätzlichen Wert. Auch der abgebrühteste Müllvermeider ist nicht jeden Tag in der Stimmung beim Verkäufer eine extra Behandlung zu erwirken. Ein befreundetes Pärchen von uns hat diesen Umstand folgendermaßen gelöst:
Sie gehen einmal die Woche, immer am gleichen Tag auf den gleichen Markt. Dort finden sie immer die gleichen Verkäufer und Käseschneider vor, die sie mittlerweile schon kennen. Nach den ersten paar Malen wundert sich nun niemand mehr über die Mitgebrachte Dose oder hinterfragt, ob das Suppenhuhn direkt in den Topf passt.

Und zu guter Letzt haben Wochenmärkte gerne auch noch allerlei andere Stände mit losen Lebensmitteln, die ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit auch genau so kaufen könnt.

Kölner Wochenmärkte
Kölner Bio – Wochenmärkte

 

 

Türken, Griechen und Chinesen

Spezialgeschäfte unserer Mitbürger ausländischer Herkunft gibt es gerade in einigen Stadtteilen wie Sand am Meer. Das Schöne ihren ausländischen Wurzeln ist auch ihre ausländische und damit oft entspanntere Mentalität, der übertriebene Hygienevorschriften fremd sind. „Du willst dein Tzatziki in die Dose da? Kein Problem. Hier hast du noch eine Olive oben drauf!“

Leider sind die dort angebotenen Lebensmittel in der Regeln konventionell, aber zum lose einkaufen sind solche Geschäfte eine gute Anlaufstelle.

 

 

Solawi

Unter der Bezeichnung Solidarische Landwirtschaft verbirgt sich die wohl verschwendungsärmste Form der gewerblichen Landwirtschaft. Durch die Mitgliedsbeiträge aller Teilnehmer einer Solawi wird ein Hof für ein Jahr lang voll finanziert und alle Erträge aus dem Hof werden gerecht auf alle Beteiligten verteilt. So werden auch die „hässlichsten“, kleinsten und verkümmersten Gemüseexemplare verteilt und verwertet, die es sonst noch nicht einmal in die Auslage schaffen, geschweige denn in den Einkaufskorb. Nur hier kommt wirklich alles auf den Tisch.
Leider gibt es noch nicht allzu viele Solawis und da einen Platz zu bekommen ist nicht immer einfach. Schaut doch einfach mal rein, ob es bei euch in der Nähe eine gibt.

In Köln wird ab dem nächsten Jahr eine Solawi starten, mit einem Bauernhof in Stommeln. Wir werden dabei sein. Wenn ihr auch Interesse habt, schaut es euch hier einfach mal an.

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