Über Mich

Olga

Ich lebe seit Anfang 2013 Zero Waste. Mich hat das Thema sofort gepackt, als ich das 1. Mal damit in Berührung kam. Für den Deutschsprachigen Raum gab es zu dem Zeitpunkt wenig, was einen weiter brachte. So begann ich selber einen Blog zu führen und über meine Erfahrungen mit der Umstellung zu schreiben.

Mittlerweile hat das Thema Zero Waste mein ganzen Leben umgekrempelt. Ich habe meinen Beruf als Architektin mangels der Möglichkeit wirklich nachhaltige Architektur machen zu können erst mal nieder gelegt. Langweilig wird mir trotzdem nicht.  Ich führe die Homepage, halte Vorträge, berate und gebe Workshops.

Ich habe ein Buch herausgebracht „Ein Leben ohne Müll – Mein Weg mit Zero Waste“, den mit meinem Mann Gregor den Zero Waste Laden, einen Onlineshop für Zero Waste Spezialprodukte gegründet und mit ihm und einer Freundin, Dinah, zusammen Kölns 1. Unverpackt Laden – Tante Olga im November 2016 eröffnet.

Nebenbei kam noch Levin unser Sohn hinzu. Seit dem weiß ich, dass Kinder ebenfalls ein Vollzeitjob sind.

Was mich wirklich bewegt ist, auf die Beueutung von Müllvermeidung und Ressourcenschonung aufmerksam zu machen. Während meiner Arbeit stoße ich auf immer mehr Themen, die einerseits erklären, warum wir so blind und rücksichtslos agieren, gleichzeitig aber auch Lösungsansätze bieten, für unsere Zukunft eine andere Welt zu erstreben.

 

16 Comments to Über Mich

  1. Julia schreibt:

    Hallo ihr beiden!
    Ich habe euch gestern bei Stern TV gesehen und bin total begeistert.
    Ich Versuche auch beim einkaufen, so wenig wie möglich verpacktes mit zu nehmen. Das mit der Körperpflege und den Haushaltsmitteln machen wir mittlerweile auch so. Auch die Windeln bei uns sind Mehrwegwindeln (da gibt es heute viele verschiedene Sorten, ähnlich wie Wegwerfwindeln, trotzdem machen wir die nicht immer um).
    Doch so,komplett Müllfrei sind wir noch nicht.
    Aber es ist schön zu sehen, dass auch noch andere Menschen sich Gedanken darüber machen. Und ich wurde gestern inspiriert ( mit der Zahnbürste). Ich denke, dass ihr dazu beigetragen habt, dass sich Leute, die sich darum selten Gedanken machen, auch mal überlegen.
    Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg.

    • Olga Kroll schreibt:

      Denke für deine liebe Nachricht.
      Auch wir leben nicht komplett Müllfrei. Ich weiß gar nicht, ob das in unserer Welt überhaupt geht. Es ist eine erstrebenswerte Utopie und es macht Spaß ihr immer näher zu kommen.

  2. Jana schreibt:

    Liebe Olga,
    ein super Blog, ich bin total begeistert!
    Ich komme aus einer Familie in der Nachhaltigkeit und Müllvermeidung fast selbstverständlich sind und trotzdem hab‘ ich an jeder Straßenecke einen Coffee to go getrunken (für meine Mutter beinahe eine Todsünde!) und dachte, es reicht aus keine Plastiktüten zu benutzen.
    Erst vor Kurzem hab ich mich mit dem Thema mehr auseinandergesetzt und bin hellauf begeistert und voller Tatendrang dank deines Blogs.

    Macht bitte weiter so – umso mehr Menschen erreicht werden, umso besser
    Liebe Grüße!

    • Olga schreibt:

      Danke für deinen Kommentar, mir ging es damals ganz ähnlich. Wenn man es erst mal kapiert hat, dann wundert man sich fast, wieso man das vorher nicht gesehen hat. Aber man hat ja nur das gemacht was alle machen.
      Wir sollten dafür sorgen, dass noch viel mehr von uns „aufwachen“ 😉

  3. Manula schreibt:

    Hab deinen Artikel in der Lea gelesen! Super Einstellung hoffentlich haben den viele gelesen und machen mit -wie wir! Gruss aus Niederbayern

  4. Ruth Roos schreibt:

    SUPER!!! – Das sind wirklich interessante Vorschläge – manches habe ich auch selber schon verwirklicht, bin mir dabei aber oft sehr „einsam“ und „verschroben“ vorgekommen. – Super, nicht die einzige zu sein, welche nichts von Wegwerfprodukten hält, sondern von entweder weiterverwenden/Stoffe oder gar nicht kaufen. – Werde öfters mal in den Blog reinschauen. – LG Ruth

  5. Cornelia Köhler schreibt:

    Liebe Olga,
    ich beschäftige mich schon seit Jahren mit dem Thema und finde Müll zu reduzieren ist im Alltag gut- aber leinder nicht immer möglich. In Hamburg zum Bsp. gibt es das Problem das dir niemand was in die mitgebrachte Dose/Glas füllt. Das wird mit Hygiene Vorschriften begründet, was natürlich völliger Qutasch ist.
    Obst und Gemüse kaufe ich auf dem Markt, Brot etc. backe ich selber, das gleiche gilt für Marmelade, Sirup, Brause etc. wird jedes Jahr neu hergstellt und in sterile Gläser gefüllt.
    Ein sehr lesenswertes und lustiges Buch für „Müllvermeidungs Einsteiger“ ist – Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte von Susanne Klinger.
    Kann man wunderbar ausleihen – spart auch 🙂
    Deine Zahnputzpaste finde ich super, werde ich gleich mal ausprobieren

  6. Sue schreibt:

    WUNDERBAR!!!!!
    Endlich gleiche „Aliens“ wie wir! Ich freue mich sehr und werde hier oft vorbeischauen….

    Gruesse aus dem Allgäu

  7. zen schreibt:

    Danke!!! für dein Tun und Sein. Freut mich sehr, ermutigt und gibt Hoffnung.

  8. Adriane van Son schreibt:

    Klasse Blog. Danke für die Inspiration. Manches ist für den Anfang leicht umzusetzen 🙂
    Habt ihr einen Tipp für Massageöl/-Butter zum Einsatz in der Praxis?

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