Die kleinen Helferlein

Veröffentlicht am: 26. Oktober 2013 |

Die kleinen Helferlein, Frischhaltefolie, Alufolie, Gefrierbeutel und sonstige Tütchen aus Plastik gehören leider zum Inventar der meisten Küchen. Sie sollen lästige Fliegen abhalten, vorm Austrocknen schützen, transportabel, gefrierfähig machen oder kommen einfach nur zum Einsatz, weil man das halt so macht.

Frischhaltefolie

Aber leider sind diese Küchenfreunde nicht nur in Müll eingepackt, sie bestehen quasi aus Müll. Haben sie ihren kurzen Zweck erfüllt, landen sie direkt in der gelben Tonne. Alles was in die Gelbe Tonne gehört, kann zwar theoretisch recycelt werden, praktisch ist das aber nicht immer der Fall. Denn Kunststoff kann zum einen mit unseren heutigen Methoden nicht unendlich häufig recycelt werden und zum anderen ist es oft schlicht lukrativer den Müll einfach zu verbrennen. Die Alufolie kann zwar gut recycelt werden, aber hat einer von euch schon mal Alufolie aus recyceltem Material gekauft? Für den stetig wachsenden Bedarf an Alufolie reicht sei einfach nicht aus und muss stetig neu gefördert werden. Die Fördergebiete liegen häufig unterhalb von Regenwäldern. Zurück bleibt nicht selten ein, von Rotschlamm vergifteter, Boden.

Somit stellt sich die naheliegende Frage: Geht es auch ohne? Wir benutzen gar keine dieser Helferlein mehr. Manchmal muss man ein wenig Kreativität an den Tag legen, aber bisher ist uns immer etwas eingefallen. Tupperdosen, Küchenhandtücher, Schalen und Teller machen es möglich.
Eine Käseplatte mit Deckel hält den Aufschnitt frisch.

Käseplatte

Schüsseln und tiefe Teller können auch einfach mit einem weiteren Teller abgedeckt werden. Teig der gehen oder kühl stehen soll verbleibt in einer Schüssel und wird mit einem Küchenhandtuch abgedeckt werden. Besteht die Sorge, dass er austrocknet kann das Küchentuch zudem noch angefeuchtet werden. Gerichte zum Mitnehmen oder einfrieren sind sehr gut in wiederverschließbaren Dosen oder Einmachgläsern aufgehoben.

ZWL-Abdecken-ohne-Folie_500px

Mittagessen vom Vortag

Butterbrote bedürfen keines Einweg-Tütchens, die Butterbrotdose, die man schon aus Schulzeiten kannte, war damals schon gut und ist es weiterhin. Um mehr Platz im Rucksack zu sparen ist ein auch Leinensäckchen oder die leere Verpackungen von anderen Lebensmitteln zum Beipiel Bohnen oder Müsli gut geeignet (sofern man diese noch nicht umgehen kann).
Also, seid doch einfach mal ein wenig kreativ!

4 Comments to Die kleinen Helferlein

  1. Petra Siry schreibt:

    Hallo,
    wer kann mir sagen wo man Quark im Glas bekommt. Habe schon in vielen Geschäften nachgefragt, ohne Erfolg.
    Danke
    Gruß Petra

  2. Grace schreibt:

    Man kann als Alternative auch „Bee’s Wrap“, also Wachstuch, nehmen.
    Das kann man auch selbst herstellen.

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