Der Mensch und sein Körpergeruch. Diese zwei sind irgendwie in ein gestörtes Verhältnis gerückt.  Nicht selten sprüht sich jemand neben mir so intensiv mit Deo, dass die Luft vollständig verdrängt wird und ich immer wieder dem qualvollen Erstickungstod nahe bin. Oder die Parfumfahne dominiert noch Stunden später die Aufzugskabine. Der natürliche Körpergeruch ist unerwünscht und wird gnadenlos überdeckt mit den ausgefallensten Duftnoten. Dass der natürliche Körpergeruch eine gezielte Anziehungskraft auf das andere Geschlecht auswirkt, scheint vollkommen vergessen. Ich habe noch nie Parfum benutzt und ich kann euch sagen, es funktioniert. Wie so oft bei den gängigen Körperpflegeprodukten ist die gesundheitliche Gefahr auch hier nicht zu unterschätzen. Vor allem die enthaltenen Duftstoffe können durch die besonders empfindliche Achselhaut in den Körper eindringen und Allergien auslösen. Ein Stoff namens Diethylphthalat steht im Verdacht Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und hormonell wirksam zu sein. Und zu guter Letzt sorgen PEG und PEG-Derivate dafür, die Haut noch durchlässiger für all das zu machen.

Aber stinken möchte ich natürlich auch nicht gerne. Früher habe ich dafür ein Antitranspirant verwendet. Es riecht selbst nicht und verringert lediglich das Schwitzen.

Deo

Antitranspirant

So ein Fläschchen ist zwar recht ergiebig, aber zurück bleibt eben doch Glas und Plastik. Zudem häufen sich die negativen Stimmen über das enthaltene Aluminiumchlorid. Es steht im Verdacht sowohl Krebs, als auch Alzheimer auszulösen. Genug Gründe fürs Umsteigen auch einen Alaunstein. Ähnlich wie beim Shampoo, ist der Trick auch hier die feste Form. Dieses Mineral verringert ebenfalls das Schwitzen und hilft sogar gegen Schweißfüße. Durch seine zusammenziehende und antibakterielle Wirkung ist er auch als Blutstiller einsetzbar bei kleinen Schnittwunden, wie bei der Rasur.
Das ist aber alles keine neue Erfindung. Schon die alten Ägypter haben Alaun unter anderem als Deo benutzt. Etwas angefeuchtet reibt man ihn einfach auf die Haut. Den Härtetest in der Kletterhallen hat er bestanden.

Alumnistein

Alaun Stein

Wichtiges Update Alaun Stein

Lange war es mit unklar, wie das denn nun ist, mit dem Aluminium im Alaunstein. Hersteller behaupten frech heraus, das keines drin wäre, allein vom Namen her war uns und auch vielen von euch das eher suspekt. Deshalb haben wir nun mal unseren Chemiker nach Details gefragt und hier kommt das Ergebnis:

Es handelt sich bei den angebotenen Alaun-Steinen um verschiedene Arten, aber allen ist gemein, dass sie Aluminium enthalten. Aluminium steht in starken Verdacht Alzheimer zu verursachen, weshalb man im eigenen Interesse den Stoff meiden sollte wo es nur geht. Das größte Risiko von Aluminium geht aber weiterhin von Medikamenten ( Impfserenen und Mittel gegen Sodbrennen und Kopfschmerzen) und einem Kontakt mit Lebensmitteln aus. Da zu gehören: Alufolie, Joghurtdeckel, Teflonpfannen, Alutöpfe und Backbleche unser Alu-Espressokocher, Konservendosen aber auch Fertig-Backwaren, Backmischungen und noch einiges mehr. Verpackungsmaterial fällt bei uns zwar schon länger weg, aber einiges zum aussortieren haben auch wir. Die Ebaysuche läuft, jetzt wird erst mal in Alufrei investiert.

Fazit: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Alaunstein besser weglassen, wer sowieso noch Alufolie und Co benutzt, dem tut das bisschen Alaunstein wohl auch nicht mehr weh.

Deo Alternativen ohne Aluminium

Gute Deoalternativen sind Tierische Produkte reduzieren, dann riecht man generell besser. (Wir benutzen Deo nur noch selten.) Zitronensaft, wie uns Lilian verraten hat scheint gut zu funktionieren. Und das gute alte Wundermittel gegen alles: Natron.

Ein Rezept für ein Sprühdeo aus Natron gibt es bei Wundermittel Natron.

Ein Rezept für eine Deocreme auf Natronbasis findet ihr im Grünen Alltag. Ich habe sie noch nicht ausprobiert, aber wenn ihr Erfahrung habt, teilt sie gerne.